Smartphone und Tablet

Ein Großteil der Bevölkerung ist auch unterwegs fast ständig „Online“! Dafür sorgen letztendlich die neuesten Mobiltelefone (Smartphone) und Kleincomputer (Tablet), die wir tagtäglich mit uns herumschleppen. Auch für das Geocaching wird auf diese Technik zurückgegriffen, wenn es darum geht, mit dem Smartphone einen Cache zu suchen, von unterwegs einen Logeintrag zu tätigen, oder einem Mitspieler eine Nachricht zukommen zu lassen. Somit gehören diese Teile schon fast zu Standardausrüstung wie das GPS-Gerät und der Kugelschreiber. Möchte man die Mobilfunktechnik für`s Geocaching nutzen, muß man in Punkto Fabrikat, Gerätetyp, Programme (Apps) und Mobilfunkanbieter einige Hürden nehmen und prüfen, was benötigt wird.

Fabrikat und Gerätettyp

Im Allgemeinen kaufen wir uns für´s Hobby kein neues Gerät, sondern nutzen ein bereits vorhandenes Smartphone oder Tablet. Die heutigen Geräte am Markt sind fast alle für unsere Zwecke brauchbar und unterscheiden sich im Grunde nur durch die Betriebssysteme Android und IOS. Die Geräte der Firma Apple benutzen ausschließlich das IOS, alle anderen Hersteller haben Android als Betriebssystem. Ich möchte an dieser Stelle keine Geräte favorisieren, denn da hat Jeder seine persönlichen Erfahrungen.

Programme (Apps)

Von mobilen Datenbankprogrammen zum Suchen und Bearbeiten von Caches bis hin zu Hilfsprogrammen mit Tabellen zur Lösung von Mysterys oder Multis bietet der Markt eine Vielzahl von Grund- und Hilfsprogrammen. Zu beachten ist hier, dass nicht alle Apps kostenfrei erhältlich sind. Hier gilt es ausprobieren und überlegen, was gebraucht wird. Im Normalfall reicht bereits die mobile Version von Geocaching.com für unsere Zwecke aus. Programme wie Internet (Browser), Mail, Taschenrechner, Kompass und Notizen sind bei den meisten Geräten bereits ab Werk installiert.

Mobilfunkanbieter

Im Tarifd­schungel der Mobilfunkanbieter den richtigen Mobil­funk­tarif zu finden ist eine echte Heraus­forderung. An Grundüberlegung zum Mobilfunktarif sind zwei Hürden zu nehmen: Repaid oder Vertrag. Bei Prepaid wird die Sim-Karte mit Geld aufgeladen und dann nur das bezahlt, was auch wirklich verbraucht wird. Prepaidkarten sind vertraglich nicht festgelegt  und der Service kann jederzeit beendet werden. Anders bei einem Mobilfunkvertrag: Hier  wird monatlich eine vertraglich bestimmte Gebühr für einen Tarif fällig. Hinzu kommt eine Laufzeit, wodurch die Nutzer im Regelfall zwei Jahre an den Tarif gebunden ist.

Datenvolumen und Geschwindigkeit 

Für die Nutzung und den Zugriff auf das Internet von unterwegs benötigen wir einen Datentarif, der in vielen Pakettarifen enthalten ist. Für die Größe bzw. den Umfang muß jeder für sich schauen, wieviel Datenvolumen ausreichend ist. Wollen wir auf eine gute Netzabdeckung mit einer hohen Datengeschwindigkeit bis zu 4G von Unterwegs nicht verzichten, müssen wir auf einen Mobilfunkvertrag zurückgreifen. Prepaid-Tarife haben derzeit keine Optionen auf das schnelle Internet, bei 3G ist Schluß. Info: Datentarife.

Prepaid – Ausweispflicht ab 01. Juli 2017

Ab dem 01. Juli startet bei den Prepaid-Karten die Ausweispflicht. Wer dann eine entsprechende SIM-Karte erwirbt, muss ein Ausweisdokument vorzeigen. Das neue Gesetz dient der Terrorbekämpfung und soll anonyme Kommunikation unmöglich machen. Informationen: 4G.de.

EU-Regelung ab 15. Juni 2017

Pünkt­lich zur Urlaubs­zeit entfallen die Roaming­gebühren inner­halb der EU. Ab 15. Juni 2017 dürfen Mobil­funkanbieter keine zusätzlichen Kosten verlangen, wenn Kunden im Urlaub ein ausländisches Mobil­funk­netz nutzen. Dies gilt für alle 28 EU-Länder sowie Island, Liechten­stein und Norwegen. Kunden können dort zu Inlands­preisen telefonieren, simsen und surfen. Aber aufgepasst: Bei 9 von 16 Anbietern können dennoch Extra­kosten anfallen, wenn Kunden das Handy wie zu Hause nutzen. Zum Link: Stiftung Warentest

Zubehör

Die größten Schwachstellen bei Smartphone und Tablet ist und bleibt die Akkuleistung. Wer unterwegs oft auf Internet und Kamera zugreift erreicht schnell die Grenzen der eingebauten Stromversorgung. Abhilfe leistet hier ein Powerpack, mit dem man auch im Outdoorbereich diese Geräte wieder aufladen kann. Achtet beim Kauf auf eine ausreichende Kapatzitätsgröße, sowie eine für Euer Gerät erforderliche Ladestromstärke.

Wer mit seinem Smartphone oder Tablet viel im Internet unterwegs ist, wird auch schnell an die Grenzen des Datenvolumes seines Mobilfunkvertrages stoßen. Ein WLAN ist oft nicht verfügbar und irgendwann ist Schluß mit lustig: Die Datenübertragungsrate erleidet eine Drosselung. Abhilfe schaffen hier mobile WLAN-Router, die Unterwegs oder auf Reisen eine Internet-Verbindung gewährleisten. Geräte solcher Art gibt es in den unterschidlchsten Ausführungen. Gute Erfahrungen haben wir mit einem mobilen Router der Fa. HUAWAI gemacht. Diese Geräte haben die Abmessungen eines Internet-Sticks und lassen sich unterwegs an eine Powerbank, in der Unterkunft am 5 Volt Steckernetzteil oder im Cachemobil mit Adapter an die 12 Volt Steckdose anschließen. Wenn die Netzabdeckung des Mobilfunanbieters Eures Vertrauens stimmt, ist hiermit eigentlich überall mobiles Internet möglich. Etwa 10 Geräte lassen sich gleichzeitig mit diesem Router verbinden. Beachtet beim Kauf auf die möglichen Frequenzbereiche des Routers, sowie bei der hierzu erforderlichen Sim-Karte auf ein ausreichendes Datenvolumen.

Für den äußeren Schutz im Outdoorbereich sollte man für sein Gerät auf stoßsicher Hüllen zurückgreifen. Bei einem Sturz sind die Ecken gut geschützt und es entsteht kein Schaden. Für das Display gibt es Schutzfolien in unterschiedlichen Stärken und Preislagen. Zum Schutz gegen Nässe und Feuchtigkeit bietet der Handel wasserdichte Hüllen oder Peli-Boxen an. Wer nicht ständig im Regen steht oder von Wasser umgeben ist, bedient sich einem Gefrierbeutel mit Zip-Verschluß. Sie sind in der Haushaltsabteilung in den Kaufhäusern Eurer Wahl in verschiedenen Größen und für wenig Geld zu haben.

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